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  Neujahrsempfang 2010

  Am 6.1.2010 fand der traditionelle Neujahrsempfang des Stadtteilvereins Handschuhsheim e.V. im Carl-Rottmann-Saal statt.

Eröffnung durch den Handschuhsheimer Orchesterverein

Begrüßung der Gäste durch den 1. Vorsitzenden Martin Hornig

Frauenchor des Männergesangsvereins Liederkranz

Die geistliche Ansprache hielt Frau Pfarrerin Monika Hautzinger, die den Januar als Sinnbild für eine Rückschau und einen Blick auf das Kommende beschrieb. "Wir leben auf Kosten einer Zukunft, die uns noch nicht gehört."

Die Hauptrede hielt Martin Hornig, der den Erfolg der diesjährigen humanitären Hilfsaktion für den Partnerstadtteil Kiewsky Rayon auf der Krim verkünden konnte: Wieder wurden 15 000 Euro Spenden von mehr als 400 Spendern gesammelt, mit denen 1000 Armen auf der Krim geholfen wird.

 Er dankte u.a. dem Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner, der Stadtverwaltung und dem Gemeinderat für ihre Tätigkeit und für ein "immer offenes Ohr". Er hob vor allem die Einheit im Stadtteil wie auch im Bezirksbeirat bei durchaus unterschiedlichen Auffassungen hervor, mit denen Unheil abgewendet und Positives bewirkt werden konnte.

Zur Verlegung des Reitervereins stellte er unter großem Beifall klar, dass dieser nur neben der B3 in der Nähe des Handschuhsheimer Reitervereins angesiedelt werden kann, nicht mitten im Handschuhsheimer Feld. Er machte dazu den Vorschlag, dass dazu auch das ehemalige TSV-Gelände am Hellenbach genutzt werden könnte.

Nachdem im letzten Jahr der positive Grundsatzbeschluss für die Straßenbahn im Uni-Campus als Ringlinie gefällt wurde, muss sie jetzt auch schnell gebaut werden, "bevor das Neckarufertunnelprojekt los geht, damit Handschuhsheim endlich entlastet wird."

Dieses war leider der letzte Neujahrsempfang, den Martin Hornig leitete.  Martin Hornig kündigte an, dass er am 1.Juli 2010 nach 22 Jahren an der Spitze des Stadtteilvereins Handschuhsheim in den "Ruhestand" gehen wird. Mit bewegenden Worten nahm er Abschied und stimmte die 3. Strophe der Handschuhsheim-Hymne an, die der ganze Saal mitsang:

Handschuhsheim ins Herz geschrieben,
Bleibt mir stets dein trautes Bild.
Gerne wär ich noch geblieben,
Wäre nicht die Zeit erfüllt.
Überall nur will ich denken
An des Dorfes reichen Schmuck,
Und will man mir noch einschenken,
Trink auf dich ich einen Schluck!

Alle Anwesenden dankten ihm mit stehenden Ovationen für das von ihm Geleistete.

Liederkranz 1847

Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner dankte Martin Hornig für seine jahrzehntelange Tätigkeit. "Er hat Großes geleistet." 

Dann ging er auf die Zukunftsprobleme "Supertanker Weltwirtschaft", Klima- und Umweltschutz ein. "Wir sind alle gefordert." Heidelberg ist gut gewappnet. "Kopenhagen hat verhandelt, Heidelberg handelt."

Die Straßenbahn ins Neuenheimer Feld ist die wichtigste ÖPNV-Planung in der Stadt und wird 3-4-mal soviele Fahrgäste befördern wie die Straßenbahn nach Kirchheim. In der Bahnstadt wird ein Campus II entwickelt, der zukünftige Flächenwünsche der Universität und begleitender Firmen aufnehmen kann.

Zur Verlegung des Reitervereins freute er sich über die Vorschläge von Martin Hornig und erneuerte seine Zusage, dass "Flächen, die von Handschuhsheimer Betrieben benötigt werden", nicht angetastet werden.

Zum Ortsmittelpunkt kündigte er eine Aufwertung des östlichen Tiefburgplatzes mit Cafes, Außenbewirtschaftung und Sitzgelegenheiten an.

Geehrt wurden dieses Jahr drei Personen. Simone Elfner aus Handschuhsheim hatte letztes Jahr den Meisterbrief im Zierpflanzenbau erlangt und erhielt dafür von Oberbürgermeister Würzner ein Präsent.

Heinz Reutlinger erhielt den Handschuhsheimer Ehrenbrief, der bisher erst zehnmal verliehen worden war, für seinen Einsatz für Handschuhsheim. "Seit 1965 kämpft er mit uns, Schulter an Schulter, um den sogenannten Zubringer Nord durch das Handschuhsheimer Feld zu verhindern. Und bisher ist es uns gelungen."

Jürgen Brose hatte ein Jahr lang als Stadtteilschreiber an einer neuen Chronik für Handschuhsheim gearbeitet und legte jetzt sein Manuskript von 300 Seiten vor. Es wird demnächst als Buch erscheinen. Als Anerkennung erhielt er aus der Hand von Oberbürgermeister Würzner einen Scheck über 5000 Euro.

Ohne die fleissigen Helfer im Hintergrund hätte es nichts Gutes zu Essen und zu Trinken gegeben.

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